Office 365: Ein Überblick zum Start am 28. Juni

logo-microsoft-office-365

Microsoft wird Office 365 am 28. Juni in New York bei einem Launch-Event der Öffentlichkeit präsentieren. Neben Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online – dem Nachfolger des Office Communication Server – enthält Office 365 auch die Office Web Apps. Dabei handelt es sich um abgespeckte Versionen von Word, Excel, PowerPoint und OneNote, die im Browser laufen. Zudem ist es möglich, die Desktop-Variante Office Professional Plus im Rahmen eines Abonnements zu beziehen. Das alles in der Version 2010.

Microsoft Office 365 bietet leistungsstarke Produktivität in der Cloud für Unternehmen jeder Größe. Es vereint die Cloud-Versionen der bewährten Software für E-Mail, Kommunikation und Zusammenarbeit. Zum Start löst Office 365 somit die Business Productivity Online Suite (BPOS) ab. Zur Nutzung von Office 365 benötigt man eine Windows Live ID. Die Online-Suite ermöglicht den Betrieb verschiedener Anwendungen und Serverlösungen im Internet und in den Microsoft-Rechenzentren. Somit sind keine zusätzlichen Kosten für Hardware vorhanden! Derzeit bietet Microsoft den Dienst nur unter einer eigenen Domain an, die Subdomain ist aber frei wählbar. Dazu erhält man robuste Sicherheit und eine Servicelevel Vereinbarung mit einer garantierten Betriebszeit von 99,9 Prozent.

Einen guten Einstieg verschafft Ihnen folgendes Video (bitte auf das Bild klicken und auf der Vidorial Seite starten):

image

Die Vorteile liegen also auf der Hand: Zugriff von nahezu überall, nahtlose Zusammenarbeit mit Microsoft Office, Sicherheit und Zuverlässigkeit, sowie IT-Kontrolle und -Effizienz.

Wer an mehr als Marketing- oder allgemeinen Infos interessiert ist, dem empfehle ich den Microsoft Office 365 Beta Deployment Guide for Enterprises vom Community Portal von Office 365 herunterzuladen. Auf 177 Seiten gibt es eine ausführliche Beschreibung aller Features sowie viele praktische Anleitungen zur Planung und Vorbereitung beim Einsatz von Office 365.

This document presents the Office 365 Beta for enterprises deployment process in a manner that explains both important deployment concepts as well as detailed procedures. It is also intentionally organized into the sections that provide specific types of information to specific types of people in your organization. Here is a quick overview of what you will find:

  • Deployment Overview section. This material provides the high-level look at the deployment and organizational requirements to deploy Office 365 Beta for enterprises. It has valuable information for your IT decision-makers, program managers, and technical implementation leads.
  • Plan and Prepare sections. These sections describe the particular tasks and activities required to get ready and fully implement your Office 365 Beta for enterprises deployment. They are generally presented in the order in which you address them during your deployment. Topics discussed in the Plan section generally reappear in the Prepare section with instructions for carrying out the task. Within both sections is content that will concern specific subject matter experts in your organization.
  • Migrate section. This section describes the steps for moving your users’ mailboxes to Office 365 Beta for enterprises so you can begin using the Office 365 Beta services as part of your production environment.

Quelle: http://sharepointcommunity.de/blogs/mgreth/archive/2011/04/18/die-public-beta-f-252-r-office-365-ist-da.aspx

Links:
Microsoft Office 365 Startseite
Office 365 im Vorabtest: Was leistet Microsofts Cloud-Büro?
Microsoft Office 365: Komplettlösung aus der Cloud
TechNet: Office Professional Plus für Office 365 Beta

Advertisements

Office der Zukunft

Gerade habe ich folgendes Whitepaper der Experton Group gelesen, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Es richtet sich insbesondere an Geschäftsführer und HR-Verantwortliche aus mittelständischen und größeren Unternehmen. Der Titel sagt eigentlich schon alles:

Office der Zukunft – warum viele Unternehmen die Neuausrichtung verpassen und wo die Herausforderungen liegen…

Bitte benutzen Sie die Schaltflächen unten im Bild, um sich das Dokument bspw. im Vollbild-Modus anzuschauen. 20 Seiten, die sich lohnen zu lesen!
Wenn Ihnen die eingebettete Slideshare-Präsentation bspw. im RSS-Feed nicht angezeigt wird, dann ist diese unter ‚Links‘ auch nochmal direkt als Link zu finden.

Links:
Link zum Whitepaper auf Slideshare
Experton – Das Unternehmen
Office 2010 – Für die Arbeit
Microsoft Office 2010 Startseite

Tipp: Update Center für Microsoft Office, Office Servers,…

An dieser Stelle möchte ich Sie auf eine wichtige Übersichtsseite von Microsoft hinweisen – dem Update Center for Microsoft Office, Office Servers, and Related Products. Dort finden Sie auf einen Blick alle Updates und zugehörige Knowledgebase Artikel (KB) zu folgenden Produkten:

  • Microsoft Office Pakete
  • Microsoft Office Desktop Applikationen (inkl. Access, Excel, InfoPath, OneNote, Outlook, PowerPoint, Project, Publisher, SharePoint Designer, SharePoint Workspace, Visio und Word)
  • Microsoft Office Servers (inkl. SharePoint Server, Forms Server, Groove Server, PerformancePoint Server, Project Portfolio Server, and Project Server)
  • Office Web Apps
  • Search Server
  • SharePoint Foundation and Windows SharePoint Services
  • FAST Search Server for SharePoint

Sie können sich die Updates auch gesammelt als RSS-Feed abonnieren.

Ressourcen:
Microsoft Product Lifecycle Suche
Updatemanagement

Business Productivity at its Best

Immer wieder kommt die Frage auf “Was geht denn mit welcher Office Version in Kombination mit SharePoint 2007/2010?”. Deshalb hier die Downloadlinks zu den hilfreichen Whitepapers “Fair, Good, Better, Best”:

für SharePoint 2007
für SharePoint 2010

Weiter stellt Microsoft unter diesem Link ein nützliches Dokument zu Verfügung, das den Leser bei einer gründlichen und effektiven Bewertung von SharePoint Server 2010 unterstützen soll. Das Dokument richtet sich auch an Benutzer, die daran interessiert sind, mehr über SharePoint Server 2010 zu erfahren.

SharePoint 2010: Gleichzeitiges Arbeiten an Dokumenten (Co-Authoring)

Darauf haben wohl viele gewartet: Mit Office 2010 ist es möglich, ein Dokument durch mehrere Benutzer gleichzeitig zu bearbeiten! So kann ein ganzes Team gleichzeitig an einem Dokument arbeiten, oder ein Benutzer kann von verschiedenen Computern aus gleichzeitig am gleichen Dokument arbeiten. Bevor ich näher darauf eingehe, hier ein kurzes Video, dass die Funktionalität sehr schön vorführt:

 

In diesem Artikel ist übersichtlich beschrieben, welche Office Anwendung was unterstützt. Bitte in diesem Zusammenhang auch diesen Beitrag von mir beachten.

Was sind also die Voraussetzungen:

  • erzwungenes Auschecken darf nicht aktiviert sein (SharePoint erzeugt also bei jedem Speichern eine neue Version)
  • Office 2010 Clients
  • Office 2010 Dokumentenformat (docx, pptx, etc.)
  • mindestens SharePoint 2010 Foundation

Öffnet also ein zweiter Benutzer dasselbe Dokument, so werden die gemeinsamen Bearbeiter in der Infoleiste angezeigt:

image

Office bietet auf der Informationsseite des Dokuments jede Menge Informationen und Funktionen zu dem Dokument an, auch um mit dem anderen Bearbeitern in Kontakt zu treten:

image

    Neben den jeweiligen Absätzen stehen die Namen der aktuellen Bearbeiter. So sieht jeder sofort, wer einen bestimmten Abschnitt gesperrt hat (so genanntes „Locking“). Das Locking und die Bereitstellung der Informationen zu allen Mitarbeitern, die an einem Dokument arbeiten, erfolgen durch den SharePoint Server.

image

    Neue Inhalte werden farblich hervorgehoben. Zudem ist ersichtlich, wer die neuen Inhalte oder Änderungen eingefügt hat.

image

image

image

Verlässt ein Mitarbeiter die Bearbeitung des Dokuments, so wird in der Infoleiste auch wieder darauf hingewiesen:

    image
    Die Funktionalität wird selbstverständlich auch via SharePoint Workspace unterstützt. Darüber werde ich in einem weiteren Artikel berichten.

Ergänzung 24.09.2010: Gerade hat ein Kollege das Szenario mit Office 2010 und MOSS 2007 getestet in einer Dokumentenbibliothek mit erzwungenem Auschecken. Dort ist folgendes Verhalten zu beobachten: Ist das Dokumente bereits ausgecheckt und der zweite Benutzer wählt im Dropdown Menü “In Microsoft Office Word bearbeiten” aus (einfaches Klicken öffnet das Dokument wie gewohnt schreibgeschützt), dann erhält er folgenden Dialog:

image

Ein Bearbeiten ist aber – mit den “Einschränkungen”, die im Dialog beschrieben sind – möglich! Allerdings eben nicht ganz so elegant wie unter Office 2010. Danke an Sven für das Testen!