SharePoint: Site Collection oder Website?

Immer wieder steht man vor diversen Architekturfragen in SharePoint Projekten. Eine davon ist, ob man mehrere Site Collections (Websitesammlungen) oder eine Site Collection mit mehreren Subwebs (Unter-Webseiten) nehmen soll. Folgende Punkte sollten in die Betrachtung miteinfließen:

  • Skalierbarkeit (Datenbankgröße, -anzahl, -verteilung)
  • Backup und Restore
  • Sicherheitsaspekte
  • Sucheinstellungen
  • Audit/IRM Einstellungen
  • Feature Architektur (Scope)
  • Papierkorb
  • Inhaltstypen und Websitespalten Verteilung
  • Branding (Corporate Design)
  • Navigation
  • Inhaltsdarstellung und -aggregation über Seitengrenzen hinweg

Gary Lapointe (MVP) hat in einer Präsentation all diese Punkte nochmals etwas tiefer beleuchtet. Die Präsentation stelle ich ihnen hier als PDF zur Verfügung.

Betrachtet man die obigen Punkte, so kommt man – aus meiner Sicht – nicht an einer "Site Collection Architektur" vorbei. Sicherlich machen in dem einem oder anderen Fall diverse Subwebs Sinn, doch die grundlegende Struktur sollte – zumindest bei SharePoint Server – aus Site Collections bestehen, da die Vorteile meines Erachtens deutlich überwiegen. Der einzige Punkt, der nicht zwingend dafür spricht, ist die Inhaltsaggregation über Seitengrenzen hinweg. Dies ist über Site Collection Grenzen hinweg nicht so ohne weiteres möglich. Da muss man entweder programmatisch tätig werden oder man schafft sich bspw. den Lightning Conductor Webpart an, der diese Anforderung erfüllt.

Links:
Lightning Conductor 2010 Web Part

Upgrade: SharePoint 2007 auf SharePoint 2010 Server

Für alle die bereits Microsoft Office SharePoint Server 2007 im Einsatz haben und sich fragen, wie denn der entsprechende Upgrade-Pfad nach Microsoft SharePoint Server 2010 aussehen könnte, stelle ich in diesem Beitrag hilfreiche Artikel, Ressourcen und Links zur Verfügung.

Zuerst ist es wichtig zu wissen, welche Systemvoraussetzungen gegeben sein müssen, um überhaupt ein Upgrade durchführen zu können:

  • alle Server müssen unter Windows Server 2008 SP2 oder Windows Server 2008 R2
    64-bit laufen
  • der Datenbankserver muss mindestens SQL Server 2005 SP3 oder SQL Server 2008 SP1
    64-bit installiert haben
  • auf SharePoint 2007 muss mindestens Servicepack 2 installiert sein

Welche Upgrade-Möglichkeiten gibt es?

Folgende Upgrade Methoden stehen zur Verfügung:

  1. In-Place Upgrade

    image-1.axd 

    Der Shared Service Provide (SSP) wird dabei in einzelne Service Applications "umgewandelt" und existiert danach nicht mehr. Die entsprechenden Dienste werden dann von den jeweiligen Service Applications zur Verfügung gestellt.

  2. Database Migration

    image.axd 

    Ein Vorteil hierbei ist, dass die neue SharePoint 2010 Farm komplett neu implementiert werden kann (saubere Neuimplementierung ohne Übernahme von "Altlasten"). Es werden nur die entsprechenden Inhalte der Webseiten übernommen.

  3. Hybrid-Varianten (ein Art Mix aus den beiden obigen)

Gut beschrieben inkl. Vor-und Nachteile sind die Upgrade-Möglichkeiten in diesem TechNet Artikel:

englisch: Determine upgrade approach
deutsch: Bestimmen der Upgrademethode

Microsoft stellt dazu im Ressource Center "Upgrade and Migration for SharePoint Server 2010" folgendes Schaubild zur Verfügung, welches die Upgrade-Szenarien zusammenfasst:

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(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

Mit dem Visual Upgrade hat Microsoft eine weitere Neuerung im Upgrade-Prozess entwickelt und ist ideal für Umstellungsszenarien, in denen die Benutzer noch nicht mit dem neuen "Ribbon" (Menüband) vertraut sind. Sie haben damit die Möglichkeit, seitenweise zwischen dem alten und dem neuen Erscheinungsbild zu wechseln.

Was sollten Sie sonst noch beachten?

Identifizieren Sie Ihre Anpassungen in SharePoint 2007 und machen Sie diese "SharePoint 2010 Ready" (64-bit fähig, etc.):

  • Customizations
  • Webparts
  • Solutions
  • Binaries (_layouts-Verzeichnis, Features)
  • SQL Datenbank-Anpassungen rückgängig machen
  • Timer Jobs
  • IIS Anpassungen
  • Third Party Produkte

Besonders möchte ich Sie noch auf folgende Schaubilder von Microsoft hinweisen, die das Wesentliche nochmals veranschaulichen:

Egal für welche Methode sie sich entscheiden, das wichtigste ist ausführlichstes Planen und Testen des Szenarios! Im Internet findet man auch diverse (mehr oder minder gute) Erfahrungsberichte, Walkthroughs und Empfehlungen zum Thema ‚Upgrade‘. Ich empfehle jedoch strikt, die in der TechNet angegebenen Wege und Methoden zu benutzen.

Ressourcen:
Resource Center: Upgrade and Migration for SharePoint Server 2010
Downloadable book: Upgrading to SharePoint Server 2010
TechNet: What’s new in upgrade (SharePoint Server 2010)
TechNet: Upgrading to SharePoint Server 2010
TechNet: Review system requirements for upgrade (SharePoint Server 2010)
TechNet: Hardware and software requirements (SharePoint Server 2010)
Ist Ihre SharePoint 2007 Umgebung SharePoint 2010 Fit?

Komplexe Workflows für SharePoint mit Nintex Workflow

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Draw it, not code it:

Nintex Workflow ermöglicht es Ihrem Unternehmen, komplexe Workflows auf Basis von Microsoft SharePoint einfach und schnell über den Webbrowser zu erstellen.

In meinen ersten Blogbeitrag über Nintex Workflow möchte ich Ihnen hilfreiche Links und eine kurze Einführung zur Verfügung stellen. Auf den folgenden Produktseiten können Sie sich einen ersten Funktionsüberblick verschaffen, 30-tägige Testlizenzen anfordern, Demos ansehen und technische Dokumentationen herunterladen:

Nintex Workflow 2007
Nintex Workflow 2010

Mit dem Produkt können selbst komplexe Workflows ohne Programmierung erstellt werden. Das Tool ist im Gegensatz zum SharePoint Designer direkt in SharePoint integriert. Es wird keine zusätzliche Software auf dem Client Rechner benötigt.
Nintex Workflow 2010 bietet einfach zu bedienende und gleichzeitig mächtige Werkzeuge für Fachanwender und Prozessverantwortliche zur Ergänzung – nicht Ersetzung – der in Microsoft SharePoint 2010 vorhandenen Workflow-Infrastruktur. Bitte beachten Sie, dass es sowohl eine Standard als auch eine Enterprise Version gibt (diese sind jedoch nicht in Zusammenhang mit der Standard bzw. Enterprise Version von SharePoint zu sehen!). Eine Übersicht über die Funktionsunterschiede können Sie sich auf obigen Produktseiten unter“Product Brochure“ in der jeweiligen Sprache herunterladen. Sowohl für 2007 als auch 2010 gibt es ein SDK zum Download.

Besonders hinweisen möchte ich Sie auf die Hilferessourcen unter diesem Link:
Nintex Connect – http://connect.nintex.com/

Dort finden Sie

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Ich benutze Nintex nun schon seit über 2 Jahren in der Version 2007, seit gestern in der Version 2010. Der Anschaffungspreis ist nicht ganz gering, aber wer schon mal mit Visual Studio bzw. SharePoint Designer einen komplexen Workflow designt hat, der wird die Möglichkeiten und Funktionen von Nintex sehr schnell zu schätzen wissen und der ROI wird sich innerhalb kürzester Zeit einstellen. Die Fülle an vordefinierten und im Tageschäft nutzbaren Activities ist immens!

Links:
Nintex Workflows: Eine alternative zu SharePoint Designer und Visual Studio

Stolperfalle bei SharePoint Server 2010 Installation: SQL Fehler 18456

Nachdem man SharePoint 2010 installiert hat, wird man aufgefordert den SharePoint Products and Technologies Configuration Wizard zu starten. An dieser Stelle will der Wizard die Verbindung mit dem Datenbankserver aufbauen:

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Dieser Versuch schlägt mit der Meldung "Configuration failed" fehl! Versucht man sich anschließend auf dem Datenbankserver im SQL Management Studio mit dem Farm Administrator Account einzuloggen, erhält man folgende Meldung:

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Grund dafür sind fehlende Berechtigungen im SQL Server. Abhilfe schafft dieser KB-Artikel:

deutsch: http://support.microsoft.com/kb/889646
englisch: http://support.microsoft.com/kb/889646/EN-US

Links:
Understanding "login failed" (Error 18456) error messages in SQL Server 2005

Die Einsatzmöglichkeiten von SharePoint 2010

Beim Stöbern nach einem ganz anderen Thema, bin ich gerade auf eine übersichtliche Erklärung der "SharePoint-Torte" gestoßen:

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Der SharePoint 2010 Walkthrough Guide zeigt anhand einiger Beispiele wie die wichtigsten Bereiche der neuen "SharePoint 2010 Torte" funktionieren. Und was steckt hinter den einzelnen Bereichen?

Sites
SharePoint Sites liefert eine einheitliche Infrastruktur zur Bereitstellen von Webseiten für Intranet- Extranet- oder Internetszenarien. SharePoint Sites präsentieren sich in einem komplett überarbeiteten Outfit inkl. einer durchgängigen Ribbon UI, Dialogfunktionen oder AJAX Support. Hinzu kommen neue Funktionen für die Arbeit mit mobilen Geräten, dem SharePoint Workspace sowie die verbesserte Integration in Office.

Communities
SharePoint 2010 ermöglicht seinen Anwendern eine effiziente Zusammenarbeit über unterschiedliche Wege. Sie können in individuellen Gruppen zusammenarbeiten, Informationen klassifizieren oder bewerten, Kollegen anhand von Fähigkeiten suchen oder sich mit anderen Anwendern verbinden. SharePoint liefert hierzu neue Funktionen, wie zum Beispiel Tagging (und Tag Clouds), Rating oder Social Bookmarking, Verbesserungen in Blogs, Wikis sowie in den My Site Features.

Content
Die Bereitstellung, Verwaltung und Kontrolle von unterschiedlichen Inhalten spielt für SharePoint eine sehr wesentliche Rolle. SharePoint 2010 unterstützt den gesamten Lebenszyklus des Content Managements und liefert hierfür zum Beispiel Funktionen, wie Enterprise Content Types, Document Sets, neu Metadatenfunktionalitäten, einen externen Blob Storage sowie Support für Audio und Video.

Search
Die neue SharePoint-Generation ermöglicht die Suche von unterschiedlichen Webinhalten, Dokumenten, Personen oder Daten aus externen Systemen. SharePoint 2010 liefert hierfür neue Relevanz-Funktionen, eine phonetische Suche, Suchfacetten sowie eine FAST-Integration.

Insights
SharePoint 2010 befähigt seine Anwender mit Daten aus strukturierten und unstrukturierten Datenquellen zu interagieren. In diesen Technologieblock sind Funktionen, wie PerformancePoint Services, Excel Services, Chart Webparts, Visio Services, Web Analytics oder PowerPivot anzutreffen.

Composites
Die Plattform von SharePoint 2010 ermöglicht die Umsetzung von Non Code und programmierten Lösungen auf eine flexible Art und Weise. Zur Unterstützung dieser Prozesse stellt SharePoint 2010 einen komplett überarbeiteten SharePoint Designer, InfoPath Forms Services, Business Connectivity Services, neue Workflow-Funktionen sowie ein deutlich verbessertes Visual Studio bereit.

Weiter stellt Microsoft hier eine interaktive "Torte" bereit, in der die Bereiche bzw. Einsatzmöglichkeiten (Capabilities) weiter erklärt werden.

So sah das ganze noch bei SharePoint 2007 aus…

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Links:
SharePoint 2010 Overview Evaluation Guide
What is SharePoint?

Tipp: Update Center für Microsoft Office, Office Servers,…

An dieser Stelle möchte ich Sie auf eine wichtige Übersichtsseite von Microsoft hinweisen – dem Update Center for Microsoft Office, Office Servers, and Related Products. Dort finden Sie auf einen Blick alle Updates und zugehörige Knowledgebase Artikel (KB) zu folgenden Produkten:

  • Microsoft Office Pakete
  • Microsoft Office Desktop Applikationen (inkl. Access, Excel, InfoPath, OneNote, Outlook, PowerPoint, Project, Publisher, SharePoint Designer, SharePoint Workspace, Visio und Word)
  • Microsoft Office Servers (inkl. SharePoint Server, Forms Server, Groove Server, PerformancePoint Server, Project Portfolio Server, and Project Server)
  • Office Web Apps
  • Search Server
  • SharePoint Foundation and Windows SharePoint Services
  • FAST Search Server for SharePoint

Sie können sich die Updates auch gesammelt als RSS-Feed abonnieren.

Ressourcen:
Microsoft Product Lifecycle Suche
Updatemanagement

Enterprise Search in SharePoint 2010 Produkten

Microsoft stellt Ihnen unter diesem Link ein Dokument zur Verfügung, mit dem Sie sich einen Überblick über die Features der 2010er Search-Produktlinie verschaffen können, um das richtige Produkt für Ihre Unternehmensanforderungen zu finden. Folgende Produkte werden betrachtet:

  • SharePoint Foundation 2010
  • Search Server 2010 Express
  • Search Server 2010
  • SharePoint Server 2010
  • FAST™ Search Server 2010 for SharePoint

Getting Started with Enterprise Search in SharePoint 2010 Products

Bedingte Formatierung von Listen in SharePoint 2010

Wie kann man eigentlich Listeneinträge in SharePoint 2010 formatieren, wenn eine bestimmte Bedingung Eintritt? Beispiele: Der Feldwert in einer Liste soll rot eingefärbt werden, wenn das Feld "Stückzahl" einen Wert kleiner als 10 erreicht oder der Status einer Aufgabe soll je nach Status eingefärbt werden.

Voraussetzung für die Umsetzung ist, dass zumindest ein Element in der Liste schon angelegt ist. Anschließend gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie die Liste in SharePoint Designer 2010
  2. Klicken Sie auf "Views"- All Items
  3. Klicken Sie auf den Feldwert, den Sie formatieren möchten (einfärben)
  4. Wählen Sie im Menüband (Ribbon) "Conditional Formatting" aus und entscheiden sich, ob Sie die Reihe oder die Spalte formatieren möchten.

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  5. Anschließend können Sie die Kriterien setzen und ein Erscheinungsbild (Style) wählen.
  6. Speichern Zwinkerndes Smiley

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    Links (auch für SharePoint 2007):

SharePoint 2010 – Bedingte Formatierung mit SharePoint Designer
Data View conditional formatting using SharePoint Designer 
Apply conditional formatting to a Data View