SharePoint: Site Collection oder Website?

Immer wieder steht man vor diversen Architekturfragen in SharePoint Projekten. Eine davon ist, ob man mehrere Site Collections (Websitesammlungen) oder eine Site Collection mit mehreren Subwebs (Unter-Webseiten) nehmen soll. Folgende Punkte sollten in die Betrachtung miteinfließen:

  • Skalierbarkeit (Datenbankgröße, -anzahl, -verteilung)
  • Backup und Restore
  • Sicherheitsaspekte
  • Sucheinstellungen
  • Audit/IRM Einstellungen
  • Feature Architektur (Scope)
  • Papierkorb
  • Inhaltstypen und Websitespalten Verteilung
  • Branding (Corporate Design)
  • Navigation
  • Inhaltsdarstellung und -aggregation über Seitengrenzen hinweg

Gary Lapointe (MVP) hat in einer Präsentation all diese Punkte nochmals etwas tiefer beleuchtet. Die Präsentation stelle ich ihnen hier als PDF zur Verfügung.

Betrachtet man die obigen Punkte, so kommt man – aus meiner Sicht – nicht an einer "Site Collection Architektur" vorbei. Sicherlich machen in dem einem oder anderen Fall diverse Subwebs Sinn, doch die grundlegende Struktur sollte – zumindest bei SharePoint Server – aus Site Collections bestehen, da die Vorteile meines Erachtens deutlich überwiegen. Der einzige Punkt, der nicht zwingend dafür spricht, ist die Inhaltsaggregation über Seitengrenzen hinweg. Dies ist über Site Collection Grenzen hinweg nicht so ohne weiteres möglich. Da muss man entweder programmatisch tätig werden oder man schafft sich bspw. den Lightning Conductor Webpart an, der diese Anforderung erfüllt.

Links:
Lightning Conductor 2010 Web Part

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Collaboration: Wiki vs. Sharepoint – Ein Vergleich

Gerade eben bin ich via Twitter über folgende Slideshare Präsentation aus dem Blog von Namics gestoßen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Die Unterstützung der Zusammenarbeit im Unternehmen durch entsprechende Tools wird in immer mehr Unternehmen praktiziert. Mitarbeiter haben die Möglichkeit, Projektgruppen online zu gründen, sich in Interessengruppen auszutauschen und gemeinsam an Inhalten zu arbeiten.
Ein Enterprise Wiki und SharePoint als Plattform bieten unterschiedliche Ansätze, wie Collaboration im Unternehmen funktionieren kann. Wir haben den Vergleich gemacht und zeigen anhand von Beispielen, wo die Unterschiede liegen.

Wenn Ihnen die eingebettete Slideshare-Präsentation bspw. im RSS-Feed nicht angezeigt wird, dann ist diese unter ‚Links‘ auch nochmal direkt als Link zu finden.

Links:
Link zur Präsentation auf Slideshare
Der Organisationstyp prägt das Intranet

Upgrade: SharePoint 2007 auf SharePoint 2010 Server

Für alle die bereits Microsoft Office SharePoint Server 2007 im Einsatz haben und sich fragen, wie denn der entsprechende Upgrade-Pfad nach Microsoft SharePoint Server 2010 aussehen könnte, stelle ich in diesem Beitrag hilfreiche Artikel, Ressourcen und Links zur Verfügung.

Zuerst ist es wichtig zu wissen, welche Systemvoraussetzungen gegeben sein müssen, um überhaupt ein Upgrade durchführen zu können:

  • alle Server müssen unter Windows Server 2008 SP2 oder Windows Server 2008 R2
    64-bit laufen
  • der Datenbankserver muss mindestens SQL Server 2005 SP3 oder SQL Server 2008 SP1
    64-bit installiert haben
  • auf SharePoint 2007 muss mindestens Servicepack 2 installiert sein

Welche Upgrade-Möglichkeiten gibt es?

Folgende Upgrade Methoden stehen zur Verfügung:

  1. In-Place Upgrade

    image-1.axd 

    Der Shared Service Provide (SSP) wird dabei in einzelne Service Applications "umgewandelt" und existiert danach nicht mehr. Die entsprechenden Dienste werden dann von den jeweiligen Service Applications zur Verfügung gestellt.

  2. Database Migration

    image.axd 

    Ein Vorteil hierbei ist, dass die neue SharePoint 2010 Farm komplett neu implementiert werden kann (saubere Neuimplementierung ohne Übernahme von "Altlasten"). Es werden nur die entsprechenden Inhalte der Webseiten übernommen.

  3. Hybrid-Varianten (ein Art Mix aus den beiden obigen)

Gut beschrieben inkl. Vor-und Nachteile sind die Upgrade-Möglichkeiten in diesem TechNet Artikel:

englisch: Determine upgrade approach
deutsch: Bestimmen der Upgrademethode

Microsoft stellt dazu im Ressource Center "Upgrade and Migration for SharePoint Server 2010" folgendes Schaubild zur Verfügung, welches die Upgrade-Szenarien zusammenfasst:

image

(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

Mit dem Visual Upgrade hat Microsoft eine weitere Neuerung im Upgrade-Prozess entwickelt und ist ideal für Umstellungsszenarien, in denen die Benutzer noch nicht mit dem neuen "Ribbon" (Menüband) vertraut sind. Sie haben damit die Möglichkeit, seitenweise zwischen dem alten und dem neuen Erscheinungsbild zu wechseln.

Was sollten Sie sonst noch beachten?

Identifizieren Sie Ihre Anpassungen in SharePoint 2007 und machen Sie diese "SharePoint 2010 Ready" (64-bit fähig, etc.):

  • Customizations
  • Webparts
  • Solutions
  • Binaries (_layouts-Verzeichnis, Features)
  • SQL Datenbank-Anpassungen rückgängig machen
  • Timer Jobs
  • IIS Anpassungen
  • Third Party Produkte

Besonders möchte ich Sie noch auf folgende Schaubilder von Microsoft hinweisen, die das Wesentliche nochmals veranschaulichen:

Egal für welche Methode sie sich entscheiden, das wichtigste ist ausführlichstes Planen und Testen des Szenarios! Im Internet findet man auch diverse (mehr oder minder gute) Erfahrungsberichte, Walkthroughs und Empfehlungen zum Thema ‚Upgrade‘. Ich empfehle jedoch strikt, die in der TechNet angegebenen Wege und Methoden zu benutzen.

Ressourcen:
Resource Center: Upgrade and Migration for SharePoint Server 2010
Downloadable book: Upgrading to SharePoint Server 2010
TechNet: What’s new in upgrade (SharePoint Server 2010)
TechNet: Upgrading to SharePoint Server 2010
TechNet: Review system requirements for upgrade (SharePoint Server 2010)
TechNet: Hardware and software requirements (SharePoint Server 2010)
Ist Ihre SharePoint 2007 Umgebung SharePoint 2010 Fit?

Facebook Questions (Fragen) in deutsch verfügbar

Gerade habe ich entdeckt, dass Facebook Questions (Fragen) nun auch für "normale" Profilseiten in deutsch verfügbar ist (bisher gab es diese nur auf englisch und für Fanseiten):

image

Mit der Fragen Funktion ist es möglich, eine Frage an Freunde zu stellen. Mit offenen und geschlossenen Frageformen sind auch Umfragen möglich. Nutzer können mit einem einzigen Klick an der Umfrage teilnehmen oder auch einfach eine weitere Antwortmöglichkeit hinzufügen. Die Umfragen werden dann in der Navigation links automatisch verlinkt, so dass man jederzeit Zugriff auf "seine" Umfragen hat.

Eine – wie ich finde – tolle und einfache Möglichkeit, sich schnell ein Meinungsbild einzuholen!

Links:
Facebook Questions
Facebook Questions: Umfragetool für Facebook Seiten und Nutzer befindet sich im Rollout